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Gemein­sa­me Pres­se­mit­tei­lung der Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Harald Kühn und Mar­tin Bach­hu­ber, 6.12.2017

Zuwei­sun­gen für staat­li­che Hoch­bau­maß­nah­men: Erwei­te­rung und Sanie­rung des Haupt- und Land­ge­stüts Schwai­gan­ger

 

Der Aus­schuss für Staats­haus­halt und Finanz­fra­gen im Baye­ri­schen Land­tag hat heu­te Zuwei­sun­gen für staat­li­che Hoch­bau­pro­jek­te beschlos­sen.

 

Behan­delt wur­den u.a. Maß­nah­men im Rah­men des Aus­baus zum Baye­ri­schen Bil­dungs­zen­trum Pfer­de­hal­tung und Rei­ten.

 

Das Lehr-, Ver­suchs- und Fach­zen­trum (LVFZ) für Pfer­de­hal­tung, Haupt- und Land­ge­stüt Schwai­gan­ger ist eine Orga­ni­sa­ti­ons­ein­heit der Baye­ri­schen Lan­des­an­stalt für Land­wirt­schaft (LfL) und das Kom­pe­tenz­zen­trum für Pfer­de­zucht und -hal­tung in Bay­ern. Das Haupt- und Land­ge­stüt behei­ma­tet die tra­di­tio­nel­len Ras­sen Baye­ri­sches Warm­blut, Süd­deut­sches Kalt­blut und Haf­lin­ger.

 

Neben der Sanie­rung der ins­ge­samt ca. 30 – zum Teil denk­mal­ge­schütz­ten – Gebäu­de, sind auch Neu­bau­ten erfor­der­lich. Um eine dem Stand der Tech­nik ent­spre­chen­de, pra­xis­na­he Aus­bil­dung auf hohem Niveau anbie­ten zu kön­nen, wird ein Inter­nat, ein Lehr­stall mit Lehr­werk­statt und eine Reit­hal­le errich­tet. Der 1. Bau­ab­schnitt beinhal­tet den Neu­bau des Lehr­stalls.

 

Gegen­stand der Hoch­bau­maß­nah­me ist der Abbruch eines ehe­ma­li­gen Stall- und Lager­ge­bäu­des im Rah­men einer 1. Teil­bau­maß­nah­me mit Teil­kos­ten in Höhe von 700.000 Euro. Die­se Maß­nah­me stellt die Bau­feld­vor­be­rei­tung für den anschlie­ßend als wei­te­re Teil­bau­maß­nah­me beab­sich­tig­ten Neu­bau für den Lehr­stall dar.“, so die Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Harald Kühn und Mar­tin Bach­hu­ber nach dem heu­ti­gen Beschluss des Haus­halts­aus­schus­ses.

 

Als zwei­te 2. Teil­bau­maß­nah­me folgt der Stall­neu­bau. Als 2. Bau­ab­schnitt ist der Umbau eines bereits bestehen­den Gebäu­des zum Inter­nat geplant. Der 3. und vor­aus­sicht­lich letz­te Bau­ab­schnitt sieht den Neu­bau einer Reit­hal­le vor.

 

In Schwai­gan­ger, des­sen Geschich­te urkund­lich bis 955 zurück­reicht, wer­den seit mehr als 1000 Jah­ren Pfer­de gehal­ten. 1920 über­nahm der Frei­staat das Stamm­ge­stüt Schwai­gan­ger. Seit dem Jahr 2004 ist Schwai­gan­ger das Lehr-, Ver­suchs- und Fach­zen­trum für Pfer­de­hal­tung der LfL. In Schwai­gan­ger befin­det sich die ein­zi­ge staat­li­che Huf­be­schlag­schu­le Bay­erns, in der die Fort­bil­dung zum Huf­be­schlags­schmied und zum Huf­be­schlags­lehr­meis­ter erfolgt. Des Wei­te­ren wer­den dort Wei­ter­bil­dungs­se­mi­na­re im Zusam­men­hang mit der Pfer­de­hal­tung ange­bo­ten.

 

Am Stand­ort Schwai­gan­ger wer­den künf­tig alle Bil­dungs­maß­nah­men im Beruf Pfer­de­wirt für alle Fach­rich­tun­gen ein­schließ­lich der „Klas­si­schen Reit­aus­bil­dung“ (bis­her Mün­chen-Riem) durch­ge­führt.
Im Haus­halts­plan für die Jah­re 2017 und 2018 wer­den staat­li­che Mit­tel für das Haupt- und Land­ge­stüt Schwai­gan­ger in Höhe von 9.000.000 Euro zur Ver­fü­gung gestellt. Die Gesamt­kos­ten für den Um- bzw. Aus­bau in den nächs­ten Jah­ren wer­den vom Staats­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen, für Lan­des­ent­wick­lung und Hei­mat auf ca. 40 Mil­lio­nen Euro geschätzt.

 

 

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