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Pressemitteilung des Landtagsabgerodneten Harlad Kühn, 15.03.2017

Harald Kühn: Pro­jekt „Natur­park Ammer­gau­er Alpen e.V.“ – Sach­stand und wei­te­res Vor­ge­hen

 

Vor einem Jahr hat der Natur­park Ammer­gau­er Alpen e.V. einen Antrag auf Erklä­rung zum Natur­park gestellt. Die Regie­rung von Ober­bay­ern (ROB) hat die­sen Antrag geprüft und mit posi­tiv bewer­tet.“, so der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Harald Kühn. „Die Pla­nun­gen für einen Natur­park Ammer­gau­er Alpen wur­den bereits im Jahr 2012 auf­ge­nom­men und wer­den vor Ort von einer brei­ten Öffent­lich­keit mit­ge­tra­gen.“

 

Nach Auf­fas­sung der Regie­rung ist das Gebiet fach­lich als Natur­park geeig­net. Ins­be­son­de­re besteht mit dem Natur­park Ammer­gau­er Alpen e.V bereits ein Trä­ger­ver­ein.

 

Kühn wei­ter: „Nach Abschluss der Vor­ar­bei­ten durch die ROB wur­de der Vor­gang beim zustän­di­gen Staats­mi­nis­te­ri­um für Umwelt und Ver­brau­cher­schutz (StMUV) ein­ge­reicht. Ich habe mich daher an Frau Staats­mi­nis­te­rin Scharf mit der Bit­te gewandt, mich über den aktu­el­len Sach­stand sowie über das wei­te­re Vor­ge­hen zu infor­mie­ren.“

 

Staats­mi­nis­te­rin Scharf teil­te MdL Kühn Fol­gen­des mit:

 

Der Anteil an Schutz­ge­bie­ten liegt mit 51.5% zwar nur knapp über der gesetz­li­chen Min­dest­gren­ze, ent­spricht aber noch den gesetz­li­chen Vor­aus­set­zun­gen („über­wie­gend“). Die Schutz­ge­bie­te bestehen bereits, es bedarf daher kei­ner Aus­wei­sung neu­er Schutz­ge­bie­te.

 

Für das Natur­park­ge­biet muss ein Pfle­ge- und Ent­wick­lungs­plan (PEPL) erstellt wer­den, der Grund­la­ge für die Siche­rung, Pfle­ge und Ent­wick­lung des Gebiets ist. Ein ent­spre­chen­der Plan wur­de der ROB bereits vor län­ge­rer Zeit
vor­ge­legt – der letz­te Stand datiert vom Dezem­ber 2016 und berück­sich­tigt bereits Ände­rungs­wün­sche der ROB. Der PEPL ist nach Aus­kunft der ROB in einem sehr weit fort­ge­schrit­te­nen Sta­di­um.

 

Die geplan­te Natur­park­flä­che erstreckt sich über die Gemein­den

 

-Ober­am­mer­gau,

 

-Unteram­mer­gau,

 

-Ettal

 

-Saulgrub/Altenau,

 

-Bad Kohl­grub und

 

-Bad Bay­er­so­i­en sowie

 

-das gemein­de­freie Gebiet Etta­ler Forst im Land­kreis Gar­misch-Par­ten­kir­chen. Das Gebiet weist ins­ge­samt eine Grö­ße von 22.738 ha auf. Davon sind ca. 51,5 % als Schutz­ge­bie­te (50,5 % NSG, 1 % LSG) fest­ge­setzt.

 

Hin­sicht­lich des wei­te­ren Vor­ge­hens teil­te Staats­mi­nis­te­rin Scharf Harald Kühn mit, dass – bis zur end­gül­ti­gen Ent­schei­dung vor­aus­sicht­lich im Lau­fe des Jah­res – zunächst fol­gen­de Stel­len ange­hört wer­den sol­len:

 

• Betrof­fe­ne Gemein­den

 

• Natur­park Ammer­gau­er Alpen e.V.

 

• Regie­rung von Ober­bay­ern

 

• Land­rats­amt Gar­misch-Par­ten­kir­chen

 

• StMELF und StMWi

 

In einem zwei­ten Schritt sei geplant, den obers­ten Natur­schutz­bei­rat mit der Ange­le­gen­heit zu befas­sen.

 

Nach erfolg­rei­chem Abschluss des Betei­li­gungs­ver­fah­rens kön­ne eine end­gül­ti­ge Ent­schei­dung getrof­fen wer­den und die­se schließ­lich im All­ge­mei­nen Minis­te­ri­al­blatt bzw. im Staats­an­zei­ger ver­öf­fent­licht wer­den.

 

Harald Kühn: „Im per­sön­li­chen Gespräch habe ich die Frau Staats­mi­nis­te­rin dar­um gebe­ten, alles zu tun, um für die­ses wich­ti­ge Pro­jekt einen posi­ti­ven Abschluss zu errei­chen. Ein Natur­park Ammer­gau­er Alpen hat nicht nur für das Ammer­tal, son­dern für den gesam­ten Land­kreis Gar­misch-Par­ten­kir­chen eine gro­ße Bedeu­tung.“

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